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Allgäuer Überlandwerk GmbH
eE-Tour Allgäu
Das Forschungsprojekt „eE-Tour Allgäu“ wurde von der Hochschule Kempten und dem Allgäuer Überlandwerk initiiert, welche Anfang 2008 die Wichtigkeit der Elektromobilität erkannten. Unter der Schirmherrschaft des BMWi forschen 9 Partner in der sonnigen Bergregion Allgäu, welche durch Wasser- und Windkraft, sowie Deutschlands höchster Dichte an PV-Anlagen geprägt ist. Mittels eines innovativen IKT Systems werden die Herausforderungen der Elektromobilität gelöst, damit Hotels, Kommunen und Firmen für umweltbewusste Mobilitätsmodelle gewonnen werden können. Somit wurde Deutschlands größte heterogene E-Flotte aufgebaut, welche über eine intelligente Ladeinfrastruktur mit Strom aus 100% co2-neutraler Wasserkraft betrieben wird. Touristen und Einheimische erleben als Testfahrer Elektromobilität zum Anfassen und liefern gleichzeitig wertvolle Informationen zur Optimierung des Computersystems, welches den Komfort der E-Fahrzeuge erhöht. Durch die gute regionale Vernetzung von Politik, Industrie und Forschung konnte das vorhandene Potenzial erschlossen und der Industrie wertvolle Technologie-Impulse wie auch Geschäftsmodelle vermittelt werden. eE-Tour Allgäu wurde bereits für den bayerischen Staatspreis nominiert und ist Ort der Ideen 2011.
Efw-Suhl GmbH
e-Schwalbe
Emissionsfrei, nahezu geräuschlos und flexibel aufladbar - dies macht die e-Schwalbe zum idealen Verkehrsmittel im urbanen Umfeld. Die e-Schwalbe wird in den drei Klassen 25 km/h, 45 km/h sowie 81 km/h erhältlich sein. Abhängig von der Klasse und nach gewünschter Reichweite sind unterschiedliche Akkukonfigurationen möglich. So können sogar Reichweiten von über 200 km erreicht werden. Der herausnehmbare Akku lässt sich leicht mitnehmen und an wirklich jeder Steckdose laden. Die Technik der e-Schwalbe ist dadurch völlig alltagstauglich. Anders als die bisherigen Fahrzeuge am Markt weckt die e-Schwalbe Emotionen, denn mit ihr ist die Verbindung von klassischem Design und moderner Technik einfach gelungen. Ein weiterer entscheidender Unterschied im Konzept der e-Schwalbe ist die konsequent umgesetzte Nachhaltigkeit. So wird neben einer umweltfreundlichen Materialauswahl, Recyclingfähigkeit und energieeffizienten Produktion sogar das bei der Produktion unvermeidbar entstehende CO2 kompensiert. Das Konzept der e-Schwalbe kann sich mit Hilfe eines klassischen Designs und alltagstauglicher Technik erfolgreich durchsetzen.
Gewinner der Onlinabstimmung: Technische Universität München
E-Fahrzeug MUTE
MUTE heißt die Lösung der TU München für markttaugliche Elektromobilität. Akzeptanz und Bezahlbarkeit werden durch ein von Grund auf neu entwickeltes Elektrofahrzeug und Mobilitätsdienstleistungen, zugeschnitten auf die Bedürfnisse regionaler Nutzung, sichergestellt. Das Konzept eröffnet neue Horizonte für zukünftige Mobilität. Das E-Fahrzeug transportiert 2 Personen und Gepäck mit bis zu 120 km/h mehr als 100 km weit. Das Konzept deckt damit 98,6% der zurückgelegten Wegstrecken ab. Durch Gewichtsreduktion und Effizienzsteigerung können E-Maschine, Batterie und Fahrzeugstruktur klein und günstig gestaltet werden. Dies ermöglicht umweltfreundliche Mobilität in großer Stückzahl zu Kosten eines konventionellen Kleinwagens. Sicherheit und Fahrerlebnis sind ein Muss – ESP, Airbags und Fahrspaß sind an Bord. Durch das neue Konzept wird zukunftsweisende Technik, die fasziniert, erstmals erforscht und eingesetzt – z.B. teleoperiertes Fahren, Torque Vectoring und innovative Crashkonzepte. Alle Aufgaben eines automobilen Entwicklungsprozesses werden durch Zusammenarbeit von 20 Lehrstühlen und mehr als 200 Wissenschaftlern professionell abgedeckt – angefangen von der ersten Marktstudie über die Fahrzeugmontage bis zum IAA-Messeauftritt 2011.



